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Die `!Mainhardt-Formation`! („Obere Bunte Mergel“ in Baden-Württemberg, Unterer Burgsandstein in Bayern) ist eine `F33f`_`[lithostratigraphische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lithostratigraphie]`_`f `F33f`_`[Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Formation_(Geologie)]`_`f des `F33f`_`[Keupers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Keuper]`_`f in der `F33f`_`[Germanischen Trias`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Germanische_Trias]`_`f. Die lithostratigraphische Einheit wird von der `F33f`_`[Hassberge-Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hassberge-Formation]`_`f unterlagert und von der `F33f`_`[Löwenstein-Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Löwenstein-Formation]`_`f überlagert.

>>Contents

• `F0af`_`[Definition`#definition]`_`f
• `F0af`_`[Gliederung`#gliederung]`_`f
• `F0af`_`[Ablagerungsraum`#ablagerungsraum]`_`f
• `F0af`_`[Fossilien`#fossilien]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Definition

Die Untergrenze der Mainhardt-Formation wird mit dem Aussetzen der Sandsteine der Hassberge-Formation, die Obergrenze mit dem Einsetzen der Sandsteine der Löwenstein-Formation definiert. Die Grenzen sind `F33f`_`[faziell`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fazies]`_`f und stark `F33f`_`[diachron`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diachronie_(Geologie)]`_`f. Die Mächtigkeit beträgt durchschnittlich etwa 10 bis 15 m. Sie steigt in der Stromberg-Mulde auf bis zu 40 m an. Hier ist allerdings die liegende `F33f`_`[Hassberge-Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hassberge-Formation]`_`f mit ca. 2 m sehr geringmächtig. Sie keilt zu den Beckenrändern zum Vindelizischen Land hin zwischen Hassberge-Formation und `F33f`_`[Löwenstein-Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Löwenstein-Formation]`_`f aus. Beckenwärts verzahnt sie sich mit der `F33f`_`[Weser-Formation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weser-Formation]`_`f. Im südlichen Baden-Württemberg ist die Mainhardt-Formation vor der Ablagerung der Löwenstein-Formation abgetragen worden und fehlt daher erosiv. Die Mainhardt-Formation besteht aus roten und grauen Tonsteinen, die einige Steinmergelbänke führen. Die Tonsteine enthalten auch Lagen mit Sulfatknollen. Die Mainhardt-Formation wird in das `F33f`_`[Karnium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karnium]`_`f (Tuvalium) der `F33f`_`[Obertrias`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Trias_(Geologie)]`_`f datiert. Die Typprofil der Mainhardt-Formation liegt im Kümmelsbach bei `F33f`_`[Mainhardt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mainhardt]`_`f im `F33f`_`[Landkreis Schwäbisch Hall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landkreis_Schwäbisch_Hall]`_`f in `F33f`_`[Baden-Württemberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Baden-Württemberg]`_`f. Der Name ist vom `F33f`_`[Mainhardter Wald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mainhardter_Wald]`_`f im nördlichen Baden-Württemberg abgeleitet.

>>Gliederung

Eine formale Untergliederung ist bisher noch nicht erfolgt, wäre aber durch die eingeschalteten Steinmergelbänke eventuell möglich`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f].

>>Ablagerungsraum

Der Ablagerungsraum war ein flaches Becken, das periodisch überflutet wurde und wieder austrocknete. Es kam weitverbreitet zur Ablagerung von Gips und Anhydrit in Form von Knollen, die meist an bestimmte Horizonte gebunden sind.

>>Fossilien

Aus der Mainhardt-Formation wurden bisher keine Fossilien beschrieben.

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Beutler, S. 82

>>Literatur

• Gerhard Beutler: `*Lithostratigraphie.`* In: Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): `*Stratigraphie von Deutschland IV – Keuper.`* Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 253: 65-84, Stuttgart 2005 `F33f`_`[ISSN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internationale_Standardnummer_für_fortlaufende_Sammelwerke]`_`f 0341-4116
• Gerhard Beutler, Norbert Hauschke und Edgar Nitsch: `*Faziesentwicklung des Keupers im Germanischen Becken.`* In: Norbert Hauschke & Volker Wilde (Hrsg.): `*Trias – Eine ganze andere Welt Mitteleuropa im frühen Erdmittelalter.`* S. 129–174, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München 1999, ISBN 3-931516-55-5
• Edgar Nitsch: `*Der Keuper in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002: Formationen und Folgen.`* Newsletters on Stratigraphy, 41(1-3): 159-171, Stuttgart 2005 `F33f`_`[ISSN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internationale_Standardnummer_für_fortlaufende_Sammelwerke]`_`f 0078-0421

>>Weblinks

• Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): `*Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002`*. Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7 – PDF; 6,57 MB (Groß) (abgekürzt STD2002)

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